Fall #01

Ein ausländischer Arzt war auf der Suche nach einer Anstellung. Wie ja auch jede Bäckereifachverkäuferin, jeder LKW-Fahrer und jede Lehrerin, letztlich wie wir alle in dieser Situation, war er verständlicherweise etwas nervös und verunsichert. Gemeinsam haben wir seinen Lebenslauf vorbereitet, seine Sprachkenntnisse, seinen Führerschein und seine Hobbies hinzugefügt. Wir haben seine Selbstdarstellung vorbereitet, die wenigen, wichtigen Sätze, die jeder, der Arbeit oder Aufträge sucht, beherrschen sollte. Wie haben die zu erwartenden Fragen und Antworten vorbereitet. Hier lautet die erste Spielregel: „Vorbereitung entscheidet!“
Schließlich haben wir ihn mit einer passenden Visitenkarte ausgestattet.
Als erstes ging er zu einem möglichen Arbeitgeber, bei dem er nicht arbeiten wollte. Warum haben wir das so gemacht? Wenn er dort nicht genommen werden sollte, hätte er trotzdem eine wichtige Erfahrung gemacht. Er ging also los, stellte sich vor und sprach mit der Assistentin. Sie sagte ihm ganz unerwartet, wenn er zehn Minuten warten würde, könnte er direkt mit dem zuständigen Professor sprechen: „Wen darf ich melden?“
Der junge Arzt wiederholte seinen Namen und schob seine Visitenkarte über den Tresen.  30 Minuten später hatte er bereits mit dem Professor gesprochen und hatte eine Zusage für den gesuchten Arbeitsplatz erhalten. Die zweite Spielregel in diesem Fall lautet: „Doing by Doing!” oder auch: “Nur wer es macht, hat es dann auch getan!“

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